Druckmessung im Kompressionsbereich - Fazit

Von Prof. Dr. Michael Jünger, Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald
 

Venöse Durchblutung der Beine, über Störungen der venösen Hämodynamik, die Wirkungen der medizinischen Kompression und unterschiedliche Kompressionsverbände.

Zusammenfassung 

Diejenige Kompressionsverbandtechnik, die sicher beherrscht wird, sollte angewandt werden. Gute klinische Resultate werden mit den schulmedizinisch anerkannten Verbandtypen erzielt, sofern eine ausreichende Expertise besteht:

Mehrlagenverbände, Mehrkomponentenverbände, Kurzzugverband, Langzugverband, Zinkleimverband.

Im Hinblick auf Tragekomfort und Sicherheit ist der korrekt mit niedrigem Anpressdruck angelegte Zinkleinverband den anderen Verbandarten überlegen, dieser ist somit besonders für Patienten geeignet, die zusätzlich zu Erkrankung der Venen an einer Durchblutungsstörung der Arterien leiden. Im Vergleich zu Vierlagenverbänden erwies sich der Zweikomponentenverband UrgoK2 mit Adhäsion der äußeren Binde als besonders wirksam (Ödemreduktion), sogar über einen Zeitraum von sieben Tagen, und wesentlich komfortabler, unerwünschte Begleiterscheinungen kamen seltener vor.